In Zeiten wie diesen, wo Zinsen bei der Hausbank immer weiter schrumpfen, kommen Geldanleger nicht umhin, sich zu fragen, wo sie ihr Geld idealerweise unterbringen können. Früher war diese Frage nicht gegeben: Das Geld kam ohne Umschweife auf das Sparkonto oder wurde alternativ in Bundesanleihen angesetzt. Doch früher galten diese Wege als sicher und gewinnbringend. Heute tränen vielen sparenden Kontobesitzern beim Anblick der Kontoauszüge die Augen. Es gibt jedoch Lösungen, die von Experten offeriert werden.

Wo liegt das Problem?

In den letzten Jahren ist der Trend für Tagesgeld- oder Festgeldkonto rapide bergab stolziert. Mittlerweile können sogar Topanbieter gerade mal 1% Zinsen anbieten; weniger ist eher die Regel. Zwar ist die Inflation in den vergangenen Jahren recht gering ausgefallen, doch die Preissteigerungsraten sind überaus dürftig, sodass auch das angelegte Geld Monat für Monat Wertminderung erlangt.

Beispiel: Eine Kunde legt im Januar 1.000€ bei seiner Hausbank an, der Zinssatz beläuft sich auf 0,5%. Hätte dieser Kunde das Geld jedoch für Investments, Dienstleistungen oder Waren investiert, hätte er Werte oder Gewinne erhalten. Denn: Im Dezember hat sich das Guthaben auf dem Sparkonto auf lediglich 1.005€ gesteigert. Hätte der Kunde das Geld einfach ausgegeben, so hätte er 1.005 Euro investiert; die Kaufkraft läge allerdings bei 995€ – somit stehen Kunden am Jahresende schlechter da als bei Jahresbeginn.

Experten raten nun nicht, das Geld möglichst sinnlos auszugeben, sondern in verschiedene Projekte mit Mehrwert zu investieren.

Welche Projekte mit Mehrwert gibt es derzeit?

Neben Tagesgeld- oder Festgeldkonten sind Investmentsfonds, Immobilien sowie Immobilienfonds, Edelmetallanlagen oder Aktien für den Anleger überaus interessant. Investitionen in Sachwerte wie Aktionen, Wertpapiere oder Rohstoffe werden immer beliebter. Im Internet finden sich dazu verschiedene Webseiten wie beispielsweise der Aktienhandel bei IG, der für Einsteiger überaus ansprechend sein dürfte.

Tipp: Anleger sollten hier jedoch nicht gänzlich ohne Vorkenntnisse handeln, sondern sich in die Materie einarbeiten.

Immobilien

Zwar liegen die Kaufpreise derzeit verhältnismäßig hoch, doch die Nachfrage an Immobilien lässt nicht nach. Wer kann, sollte sich mit Immobilienfonds beschäftigen. Anleger können sich beraten lassen und die Entwicklungen beobachten. Bei guter Anlage kann diese Sparanlage überaus gewinnbringend ausfallen.

Aktien

Hohe Gewinne, aber auch Verluste – der Aktienmarkt ist schnelllebig und launisch. Hier sollte niemand ohne Wissen agieren. Wer sich jedoch ein wenig auskennt und mit einem Quäntchen Strategie handelt, der wird dem Trading zugetan sein. Wichtig ist es allerdings, sich mit kleineren Beträgen zu versuchen, um keine Totalverluste hinnehmen zu müssen.

Crowdfunding

Mittlerweile gibt es sogar die Möglichkeit, sich an Firmen-Projekten zu beteiligen. Dies wird gern als Crowdfunding bezeichnet. Dabei werden kleine sowie mittelständische Unternehmen mit verhaltenen Krediten und somit von Privatinvestoren unterstützt. Per Renditen, die sich zwischen 2,99% und 14,6 Prozent bewegen, lassen sich anschließend Gewinne erwirken. Eine Möglichkeit, die immer beliebter wird.

Rentenfonds

Wertpapiere, Pfandbriefe, Bundesobligationen – diese Anlage ist besonders risikoarm, bringt jedoch auch nicht sonderlich viel Gewinn. In schlechten Zeiten kann dieser Weg dessen ungeachtet die richtige Wahl sein und somit für Zufriedenheit sorgen.

Fazit

Wer es sich zutraut, sollte eine gelungene Mischung aus allen Tipps versuchen. Ein Tagesgeld- oder Festgeldkonto gepaart mit Immobilienfonds, Aktienhandel oder Rentenfonds kann somit eine solide Altersvorsorge bilden. Ein altes Sprichwort besagt: „Lege niemals alle Eier in einen Korb“. Wer also nicht wagt, der kann auch nicht gewinnen.

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